Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Schornsteinfeger, Jäger und Prinzessin - Aschenbrödel ist nichts davon; und doch ist sie es.

 

Zunächst spielte Aschenbrödel - „Schornsteinfeger“, Jäger und Prinzessin gleich - dem Prinzen im Wald bloß einen Streich, beeindruckte ihn aber alsbald mit ihrer Treffsicherheit und hinterließ sodann einen bleibenden Eindruck in einem traumhaften Ballkleid. Doch da war es um diesen bereits geschehen. Und die am Ende der Märchenaufführung von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ vom zumeist jungen Publikum lang ersehnte und von tosendem Applaus untermalte Schuhprobe bewies es auch eindrücklich: Aschenbrödel ist seine Liebe, die er zuvor nicht erkannt und nun - nach langer Suche - endlich wiederfand. Aschenbrödel und der Prinz haben sich endlich gefunden und gehen gemeinsam in eine glückliche Zukunft. Sie heiraten - ein wunderschönes Ende, das Märchenhaftes, nicht nur auf der Bühne, erlebbar macht. Wahre Liebe kennt eben keine Grenzen. Märchenhaftes vermag jeden zu begeistern.

 

Obwohl das Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ sehr bekannt ist, erlebten Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen, Lehrer - als der Vorhang sich zu Beginn der Aufführung das erste Mal hob - eine bezaubernde Überraschung. Den jungen Zuschauern bot sich eine wahrlich traumhafte Szenerie, die märchenhafte Stimmung auf der Bühne hatte da schon längst die Kinderherzen im Sturme erobert. Vergessen war der Ort, das Meininger Staatstheater. Vergessen war die Zeit an diesem Dienstag, 14.12.2021, nachdem sich der Vorhang zu Beginn des Stückes gehoben und den Blick auf ein zauberhaft gestaltetes Bühnenbild, das märchenhafter nicht sein konnte, freigegeben hatte. Mit großem schauspielerischen Geschick und direkten Ansprachen an das junge Publikums gelang es dem Schauspielensemble bereits zu Beginn des Stückes, unseren Fünft- und Sechstklässlern Merkmale eines klassischen Märchens unterhaltend wie belehrend nahezubringen - nicht nur die jungen Zuschauer waren seit Beginn des Stückes gefesselt und konnten den Blick nicht vom Geschehen im Bühnenbild abwenden. 

 

Mit einer so gelungenen Umsetzung dieses Märchens auf der Bühne des Meininger Staatstheaters hatte man vielleicht vor dem Theaterbesuch gerechnet; doch diese Vorfreude sollte sich nicht nur erfüllen, die anfängliche Begeisterung unter den Zuschauerinnen und Zuschauern steigerte sich noch. Aber auch ein märchenhafter Schulvormittag am Meininger Staatstheater, der Kindern und Erwachsenen in der Vorweihnachtszeit dieses bekannte Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ geboten hatte, neigte sich unter tosendem Applaus dem Ende zu - der Vorhang fiel ein letztes Mal.

 

Nach dem märchenhaften Ende fühlen sich die Zuschauer, nicht nur der märchenhaften Welt des Meininger Staatstheaters entrissen, sondern auch immer noch ein klein wenig der Welt außerhalb der Theatertüren fremd. Das zauberhafte Bühnenbild, die herausragende Schauspielleistung und das märchenhafte Ende einer langen Suche bereicherten noch lange die besinnliche Vorweihnachtszeit für diejenigen, die dieses Theaterstück „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ als außerschulisches Erlebnis sehen durften.

 

Florian Schipper

© Copyright 2022 – Alle Inhalte, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, einschließlich der Vervielfältigung, Veröffentlichung, Bearbeitung und Übersetzung, bleiben vorbehalten, Staatstheater Meiningen, Bernhardstraße 5, 98617 Meiningen 

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