Am Mittwoch, 06.05.2026, san mia morgens wieder nach Garmisch-Partenkirchen gfahrn und am gleichen Parkplatz beim Olympiastadion raus. Schon da hat die Sonne gsagt: „Heit wird’s a schöner Tag.“ Dann zu Fuß Richtung Partnachklamm – bei richtig feinem Wetter, fast schon wie bestellt. Frau Kriwan und Herr Schipper ham diesmal die Tickets gmiatlicher gholt, koa Stress, koa Hektik – passt. Dann ab in d’Partnachklamm. Herr Schipper voran, und ois andere brav hintendrei. Die Klamm: laut, wild, feucht und beeindruckend – Felswände, Wasser, und a Weg, wo ma sich denkt: „Ja, do geht’s wirklich durch?“ Fotos und Videos ohne Ende, keiner is reigfalln, alles gut ganga. Einmal ganz durch und dann wieder retour – quasi doppelt gmacht, weil’s so schee war. Danach weiter zur Sommerrodelbahn beim Olympiastadion. Erst brav bergauf, dann runter gsaust – mit breitem Grinsen und a bisserl Juchzen. Anschließend ab in die Fußgängerzone Garmisch-Partenkirchen. Frei Zeit, bummeln, Eis oder einfach Leut schauen. Abends wieder in die Jugendherberge zum Essen – und danach entweder lustig dort weiter oder noch a Runde im schönen Oberammergau den Tag ausklingen lassen. A richtig runder, bäriger Tag!
Die Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen is a ganz besonderes Naturwunder. Wenn ma dort hineingeht, merkt ma sofort: Da is nix „normaler Spaziergang“, sondern a Weg mitten durch die Felsen. Die Klamm is tief eingeschnitten, an manchen Stellen nur ein paar Meter breit, dafür aber viele Meter hoch – links und rechts steile Felswände, und mitten durch donnert die Partnach. Das Besondere is diese Mischung aus Enge, Kraft und Naturgewalt. Das Wasser rauscht, spritzt und arbeitet sich seit Jahrtausenden durch den Stein. Oft läuft ma direkt an der Felswand entlang, durch Tunnel und feuchte Abschnitte, wo ma das Gefühl hat, wirklich mitten im Berg zu sein. Licht fällt nur an wenigen Stellen hinein, dadurch wirkt alles ein bisserl mystisch und beeindruckend zugleich. Je weiter ma geht, desto mehr verändert sich die Stimmung – mal eng und wild, mal wieder ein wenig offener, aber immer eindrucksvoll. Und genau das macht die Partnachklamm so einzigartig: ma spürt die Natur nicht nur, ma steht mitten drin.
Die Partnachklamm hat a lange und spannende Geschichte. Früher war sie überhaupt ned zugänglich wie heute – sie war ein wilder, schwer passierbarer Abschnitt, den nur Holzarbeiter und Bergleute in der Umgebung genutzt ham. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie erschlossen und für Besucher sicher begehbar gemacht. Das Besondere is, dass die Klamm seitdem Schritt für Schritt zugänglich gemacht wurde, ohne ihren wilden Charakter zu verlieren. Holzstege, Tunnel und gesicherte Wege wurden in den Fels gebaut, damit ma die Naturgewalt der Partnach überhaupt erleben kann. Historisch gesehen war die Klamm immer wichtig für die Region: Sie zeigt eindrucksvoll, wie stark Wasser und Zeit die Landschaft formen. Und genau diese Mischung aus Naturgeschichte und menschlicher Erschließung macht sie heute so besonders – ein Ort, der zeigt, wie Bayern seine wilden Seiten bewahrt und gleichzeitig erlebbar macht.
In der Partnachklamm steht an einer besonders eindrucksvollen Stelle eine kleine Marienstatue, direkt in die Felswand eingebettet. Zwischen dem tosenden Wasser, den engen Schluchten und den steilen Wänden wirkt sie fast ein bisserl überraschend – ruhig, still und beschützend mitten in dieser wilden Natur. Das Besondere is genau dieser Kontrast: draußen die Kraft der Partnach, das Donnern und Spritzen des Wassers, und dazwischen diese kleine Figur, die seit vielen Jahren dort ihren Platz hat. Viele Besucher bleiben kurz stehen, werden automatisch leiser und schauen einen Moment länger hin. Man hat fast das Gefühl, dass diese Statue den Ort ein bisserl bewacht – als stiller Punkt der Ruhe in einer sonst so kraftvollen und bewegten Landschaft.
In da Partnachklamm is des so a Gschicht mit’m Handy ... Zwischen tosenden Wassermassen, feuchten Felsen und schmalen Wegen heißt’s eigentlich: gscheid aufpassen, staunen und ned grad überm Handy hängen wie daheim aufm Sofa. Aber ganz ehrlich: Aufs Handy schauen in da Partnachklamm – des muaß ma erstamal können! Während die einen noch überlegen, ob sie filmen, schauen oder lieber doch ned ausrutschen sollen, gibt’s immer wieder so echte „Profis“, die schaffen tatsächlich alles gleichzeitig: fotografieren, filmen, lachen und dabei irgendwie trotzdem auf de Füß bleiben. Da denkst dir nur: „Ja mei, des is koa Spaziergang, des is Handy-Akrobatik!“
Wir san durch die Partnachklamm durchganga – Schritt für Schritt durch die enge Schlucht, wo links und rechts das Wasser gscheid tobt und ma fast meint, die Felsen rücken immer näher zusammen. Und dann, ganz plötzlich, wird’s heller… und vor uns liegt dieser richtig schöne Blick in die Bergwelt vom Wettersteingebirge – einfach zum Stehenbleiben und Staunen. Kurz durchatmen, kurz schauen, kurz sagen: „Ja mei, is des schee!“ Aber lang zum Ausruhen bleibt ma ned – denn dann geht’s natürlich wieder den gleichen Weg zurück durch die Partnachklamm, nochmal mitten durch die Felsen, nochmal Wasser, nochmal echtes Naturkino.
Dann san wir von der Partnachklamm zurück zum Olympia-Skisprungstadion gelaufen. Und von dort aus ging’s dann weiter zur Sommerrodelbahn. Schon der Weg dahin hat die Stimmung steigen lassen, weil jeder gewusst hat: Jetzt wird’s gleich richtig lustig.
Zuerst sin mia gemütlich hochgezogen worden – also quasi einmal „bergauf im Schleppmodus“ - Zeit zum Durchatmen und schon ein bisserl Nervenkitzel im Bauch. Und dann hieß es nur noch „Ab geht die Luzzi!“ Und dann sind wir runtergesaust, Kurve um Kurve, mit Tempo, Juchzen und jeder Menge Gaudi. Da hat keiner mehr groß nachgedacht – nur noch gelacht, geschrien und gehofft, dass die Kurven auch wirklich alle gut ausgehen. Am Ende waren sich alle einig: super spaßig, viel zu kurz und am liebsten gleich nochmal!