Auf geht's nach Garmisch-Partenkirchen

Am 05.05.2026 san mia nachm Frühstück nach Garmisch-Partenkirchen gfahrn und direkt am Parkplatz beim Olympiastadion ausgsteign. Dort hamma uns mit zwei Gästeführerinnen troffa, die uns durch den Tag begleitet ham. Zuerst ging’s ins Olympiastadion – do wo früher no gscheit gsprunga worn is – und danach durch die Ludwigstraße, wo ma fast meint, die Zeit hat sich a bisserl verlaufen. Zur Mittagszeit a gmiatliche Pause, bevor’s Richtung Füssen ganga is. Alles ganz normal, aber mit a bisserl Spannung, weil’s zeitlich genau passen hat müssen. Und tatsächlich: auf die Minute san mia beim Ticketcenter Hohenschwangau kemma. Frau Kriwan und Herr Schipper san dann glei ins Ticketcenter gspurtet – a kleine „Sprint-Einlage“ fürs gute Gewissen – aber ois hat geklappt! Danach mit dem Shuttlebus rauf zum Schloss Neuschwanstein. Marienbrücke. Abends entweder gemütlich in der Jugendherberge oder noch a Runde Freizeit im schönen Oberammergau – je nachdem, ob ma lieber Füß hoch oder no a bisserl Dorf-Feeling ghabt ham. A rundum bäriger Tag!

Olympia-Skisprungstadion

Im Olympiaskistadion in Garmisch-Partenkirchen merkt ma sofort: Do steckt Geschichte drin. Die riesige Skisprungschanze schaut von unten noch viel gewaltiger aus als im Fernsehen. Kaum vorstellbar, dass Menschen da freiwillig runterfahren. Zwischen Bergen und Stadion fühlt ma sich fast wie bei der Vierschanzentournee – nur ohne Schnee, aber mit genauso viel Staunen.

Vor der Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen hamma erst mal a gescheites Gruppenbild gmacht. Und des is wirklich nix Alltägliches – so oft steht ma ned vor so einer riesigen Anlage. Alle zam, Sonne im Gsicht, Schanze im Hintergrund, passt perfekt. Kurz posiert, gschaut, gelacht – a Erinnerung fürs Leben, fast wie Profis.

Unsere beiden Gästeführerinnen ham uns richtig spannend und mit viel Herz erklärt, was es mit dem Skisprungstadion und Garmisch-Partenkirchen auf sich hat. Da geht’s ned nur um Sport, sondern um a lange Tradition, große Wettkämpfe und legendäre Momente bei der Vierschanzentournee. Besonders war, dass ma plötzlich versteht, wie eng der Ort mit dem Skispringen verbunden is – des Stadion gehört quasi zum Leben in Garmisch dazu. Auch über den Ort selbst ham sie viel erzählt: von der Geschichte, den Bergen rundherum und wie Tourismus und Alltag dort zusammengehören. So wurde aus dem Besuch ned nur ein kurzer Stopp, sondern fast a kleine Zeitreise mit richtig viel Hintergrundwissen – und plötzlich schaut ma die Schanze mit ganz anderen Augen an.

Historische Ludwigstraße in Garmisch 

Nach dem Skisprungstadion ging es in Begleitung unserer Gästeführerinnen mit dem Bus nach Garmisch und dann zu Fuß durch die historische Ludwigstraße. Des fühlt sich echt an wie a kleine Zeitreise – alles wirkt ein bisserl ruhiger, älter und traditioneller. Das Besondere is die Mischung aus alten Häusern mit Lüftlmalerei, kleinen Läden und der lebendigen Geschichte, die ma fast bei jedem Schritt spürt. Früher wichtige Handelsstraße, heute gemütliche Flaniermeile – und trotzdem hat sie ihren echten, bayerischen Charakter behalten. Da läuft ma ned einfach durch, da schaut ma automatisch überall hin und bleibt gern a bisserl länger stehen.

Schloss Neuschwanstein

Von der Marienbrücke aus hat ma den wohl bekanntesten Blick auf Schloss Neuschwanstein. Und ehrlich: besser geht’s fast nimmer. Hoch oben steht ma über der Schlucht, unter einem rauscht das Tal, und gegenüber thront das Schloss wie aus’m Märchenbuch. Das Besondere is genau diese Perspektive – man sieht Neuschwanstein nicht einfach nur, sondern fast schwebend über den Bergen. Dazu die steilen Felsen, der Wald und je nach Wetter a bisserl Nebel oder Sonne – des schaut jedes Mal anders aus. Viele bleiben einfach stehen, sagen nix mehr und schauen nur noch. Weil man genau da merkt: des is ned nur ein Schloss, des is a echtes Stück Märchenwelt mitten in Bayern.

Die Marienbrücke hängt in rund 90 Metern Höhe über der Pöllatschlucht – und genau des merkt ma sofort, wenn ma draufsteht. Unter einem rauscht der Bach tief im Tal, während die Brücke selbst schmal und leicht wirkt, fast so, als würd sie über dem Abgrund schweben. Das Besondere is aber ned nur die Höhe, sondern der einmalige Blick: Von da aus sieht ma Schloss Neuschwanstein in seiner ganzen Pracht, perfekt eingerahmt von Bergen, Wald und Felsen. Genau diese Perspektive macht den Ort so berühmt – wie aus’m Märchen, nur echt. Viele bleiben dort stehen, halten kurz den Atem an und schauen einfach nur. Weil ma genau da versteht, warum dieser Platz weltweit so bekannt is.

Nach dem Abstieg von Schloss Neuschwanstein san mia unten beim Parkplatz angekommen und haben dort nochmal einen richtig beeindruckenden Blick auf den Alpsee und Schloss Hohenschwangau ghabt. Der Alpsee liegt da ganz ruhig zwischen den Bergen, dunkelblau bis türkis, je nach Licht. Rundherum nur Natur – Wälder, Felsen und die Berge, die sich im Wasser spiegeln. Es wirkt fast ein bisserl still und abgeschieden, obwohl so viele Leute dort unterwegs san. Direkt darüber steht Schloss Hohenschwangau, eher bodenständig im Vergleich zu Neuschwanstein, aber genau des macht es besonders. Gelb leuchtend am Hang, mit viel Geschichte und früher als Wohnsitz der bayerischen Königsfamilie genutzt.

Diese Kombination aus See, Schloss und Bergen is einfach einzigartig – a Ort, wo ma automatisch stehen bleibt und noch a letztes Mal richtig schaut.

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